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Die liebe Liebe

Die Liebe. Die Liebe kann auf ganz unterschiedlicher Weise stattfinden. Da gibt es die Partnerliebe, die Freundesliebe, die Liebe zu den Kindern, zur Familie… und es gibt vor allem die Selbstliebe (diese finde ich nebenbei gesagt die aller Wichtigste und Grundlegendste).

Ich begleite als freie Traurednerin viele Paare – ob Frau&Mann, Frau&Frau oder Mann&Mann – und kann höchst persönlich sehen und hören, wie die einzelnen Paare lieben. Das wirklich interessante dabei ist, dass es ganz viele Formen und Facetten der Liebe gibt. Diese Tatsache macht diesen Beruf so spannend und gleichzeitig herausfordernd. Eine authentische Rede zu schreiben ist gar nicht so einfach. Denn beim Schreiben der Rede gilt es sich voll & ganz auf die Liebe des Paares zu konzentrieren – die eigene Liebe darf dabei nicht in den Vordergrund gestellt werden, denn es geht ja nicht um mich, sondern um das Paar.

Das Schöne an meinem Beruf ist, dass ich nicht nur viele tolle und interessante Paare kennenlernen darf. Ich lerne auch viele Kollegen kennen. Diese kommen vor allem aus der Hochzeitsbranche. Uns alle verbindet die Menschen und der Moment, denn wir begleiten unsere Paare an einem wichtigen und wunderschönen Tag – den Hochzeitstag. Die Hochzeitsbranche ist irgendwie gefühlt dann doch ein Dorf und wir treffen uns immer mal wieder – entweder bei der ein oder anderen Hochzeit, einem Hochzeits-Meet-up oder ganz bewusst in kleiner oder großer Runde zum Essen oder Kaffeetrinken. Wir geben uns Tipps und inspirieren uns. Für uns ist diese gemeinsame Zeit sehr wertvoll, denn wir tauschen uns aus und teilen unsere Fragen, Wünsche und Vorstellungen.

Auch, wenn wir alle so einzigartig sind mit vielleicht anderen Ausrichtungen und Persönlichkeiten – eines haben wir dennoch gemeinsam: wir alle lieben unseren Beruf wirklich sehr. Wir lieben das was tun und haben uns bewusst für diese Aufgabe entschieden, dabei spielt es keine Rolle, ob jemand den Job in Teil- oder Vollzeit ausübt. Und mit der Zeit sehen wir, wie wir uns weiterentwickeln und verändern.

Es ist einfach unglaublich schön das zu lieben, was man tut. Und wenn dem so ist, dann erkennt man das auch im Gesicht und in der Haltung des Menschen. Nur wie können wir das zeigen? Nun ja, die Beste Form ist das Ausdrücken „in Live und Farbe“. Aber das geht natürlich nicht immer. Im digitalen Zeitalter müssen wir eine andere Lösung finden, die Lösung heißt Bild. Und hierbei lassen sich Bewegbilder und die klassischen Bilder unterscheiden. Mit Bildern (ob bewegt oder nicht) können wir unglaublich viel bei unserer Zielgruppe erreichen.

Vor einiger Zeit habe ich eine Fotografin kennengelernt – Sarah von SARIPICTURE. Damals habe ich sie als angehende Hochzeitsfotografin kennengelernt. Wir haben uns lange nicht mehr gesehen und nach nunmehr einem Jahr haben wir es mal wieder zu einem gemeinsamen Mittagessen geschafft. Wir folgen uns beide auf Instagram, sodass wir zumindest noch digital immer in Kontakt waren und so halbwegs auf dem neuesten Stand waren und sind. Ein persönliches Treffen kann dieses allerdings nicht ersetzen, darum hat es mich gefreut von ihr persönlich zu hören, was und wie sich ihre Fotografie entwickelt hat. 

Mittlerweile hat Sarah sich auf zwei Bereiche spezialisiert – immer mit dem Ziel, dass die Bilder ausdruckstark & persönlich sind. Diese Bilder drücken genau das aus, was den Menschen ausmacht. Sarah liebt es Menschen zu fotografieren und ihr Ziel ist es, diese Selbstliebe bei den Menschen zu entlocken und auf den Bildern sichtbar zu machen. Das sie ihren Beruf liebt, das kann man auf ihren Bildern erkennen. Sie hält Persönlichkeiten fest – sei es Familien (die gerade Nachwuchs bekommen haben) oder Menschen aus der Öffentlichkeit wie Gründer und Gründerinnen, Schauspieler, Bands usw.

Was und wer steckt hinter Sarah? Ich freue mich über den kleinen Blick hinter den Kulissen und wünsche Euch viel Spaß beim Lesen!

Was fasziniert Dich so an der Fotografie und wie bist Du dazu gekommen?

Mich fasziniert es, die authentischen und emotionalen Momente der Menschen festzuhalten und sie so zu zeigen wie Sie wirklich (schön) vor der Kamera sind. Ich lerne auch durch die Shootings wunderbare Persönlichkeiten und deren Geschichten kennen. Alle Menschen sind auf ihre Weise fotogen und schön. Ich kann mit meinen Fotos Menschen glücklich machen und das ist das größte Geschenk für mich. Denn Menschen glücklich machen, dass nicht nur durch die Linse sehen, sondern auch festhalten dürfen, macht mich glücklich!

Ich habe mir 2016, nach der Trennung meiner letzten Beziehung, eine Einsteiger Spiegelreflexkamera zugelegt. Vor meiner Linse waren erstmal Blumen und Landschaften. Die Technik habe ich mir durch YouTube Videos und viel Eigeninitiative beigebracht. Davor habe ich immer mit meinem Handy und einer stinknormalen 120,- Euro Digitalkamera fotografiert. Mein damaliger Freund meinte schon immer, ich solle mir eine „richtige“ Kamera besorgen, ich hätte diesen fotografischen Blick. Ich glaubte ihm erstmal nicht und nun bin ich (teilselbstständige) Fotografin :)) … Glauben ist eben dann doch nicht wissen.

In mir befand sich schon immer eine kreative Seele, die ich nun bereit bin zu nutzen und zu (re)präsentieren. Ich habe früher auch schon sehr viel gemalt und hatte auch mal eine Phase in der ich Schauspielerin werden wollte. Menschen habe ich jedoch erst letztes Jahr intensiv angefangen zu fotografieren. Der Bann der Menschen und deren Persönlichkeiten lassen mich einfach nicht mehr los.

Florian Günther (Schauspieler), Copyright: SARIPICTURE

Wie stehst Du zum Thema Selbstliebe?

Ich habe letztes Jahr angefangen zu meditieren, was mir sehr geholfen hat auf meine Intuition zu hören und den Weg meiner Leidenschaft zu gehen – der Fotografie. Je mehr ich meinen Weg gehe, desto mehr entwickelt man die Liebe zu sich selbst. Selbstliebe heißt auch an sich und seine Fähigkeiten glauben zu wollen bzw. zu können, was ich von Tag zu Tag immer stärker mache. Selbstliebe trägt jeder in sich, man muss sie nur mal ein bisschen „ausbuddeln“ und sich vertrauen und stolz auf sich sein, was man geschafft hat und leistet.

Selbstliebe heißt auch, sich so zu akzeptieren wie man ist, mit all seinen Schwächen, Macken und Kanten – das gilt vor allem auch für unser Aussehen. Bei uns Frauen ist das nicht immer ganz einfach, aber Schönheit ist nicht nur das Äußere, sondern kommt auch aus dem Inneren. Wir sollten stärker an uns selbst glauben, uns mehr und mehr vertrauen und trauen, uns selbst zu lieben!

Was ist das Lustigste, was Dir schon mal beim Fotografieren passiert ist?

Es gibt jetzt kein spezielles und lustiges Ereignis beim Fotografieren, sondern mir ist generell wichtig, dass alle Beteiligten Spaß vor der Kamera haben. Bin da schon manchmal eine „Gaudigurke“ und das bringt Leute zum Lachen. Da hatte ich schon mal ein professionelles Model, das sich anstrengen musste, den Modelblick zu behalten, anstatt ständig in Lachkrämpfe zu verfallen. Sowas ist wunderbar und sind gleichzeitig tolle authentische Momente, die ich mit meiner Kamera festhalten kann, weil von Herzen lachende Menschen echt und vor allem schön sind!

Gibt es Lieblingsorte an denen Du am Liebsten fotografierst? Gibt es eigentlich den perfekten Ort zum Shooten?

Eigentlich findet man überall Locations zum Shooten, aber es muss zur Person passen. Diverse Cafés, bei Familien daheim, an der Isar, Hackerbrücke- einfach überall. Meine Lieblingslocations sind derzeit die Heidelandschaften im Münchner Norden – einfach immer tolles Licht, Weite, wenig Menschen, viel Natur und sehr gute Anbindung mit den Öffis und Auto.

Am liebsten fotografiere ich die Menschen bei sich daheim, wenn schlechtes Wetter ist. Das mache ich eigentlich immer bei Babyfotoshootings, im Winter und wie gesagt bei schlechtem Wetter.

Ein Fotostudio habe ich nicht, da die Fotos mit verfügbarem Licht (Available Light) viel schöner und viel natürlicher sind. Wenn z.B. ein Babyshooting bei der Familie daheim geplant ist, ist es einfach viel ungezwungener und vor allem nicht so gestellt, als wenn man im Studio vor einem Hintergrund steht. Ich dokumentiere quasi das Familienleben. Dabei kann ich wunderbar die Momente in der gewohnten Umgebung der Familie einfangen.

Wie wichtig ist eigentlich der eigene Auftritt auf der Website? Sind Bilder vom Gründer oder von der Gründerin überhaupt wichtig?

Gute Frage, ich selbst bin noch am Aufbauen meiner eigenen Website 🙂 – auch in Zeiten von Social Media auf jeden Fall immer noch sehr wichtig. Bilder von Gründern und Gründerinnen sind wichtig, da man sich auch automatisch als Erschaffer / Gründer / Persönlichkeit vorstellt. Der Websitebesucher baut sofort eine Connection zu der Person auf.

Wir Menschen sind soziale Wesen und können nur alleine durch das gemeinsame „in die Augen gucken“ kommunizieren. Über Blickkontakt wird automatisch eine Verbindung zum Gegenüber aufgebaut. Wenn wir z.B. eine Dienstleistung wie Hochzeitsfotografie oder Mental Coaching anbieten, „verkaufen“ wir uns auch als Person, als Persönlichkeit. Daher ist es schon schön auf einer Website ein Gesicht zu sehen. Dadurch realisiert der Besucher direkt, mit wem er es zu tun haben könnte – durch z.B. eine Seite „Über mich“ / „About“. Gleichzeitig repräsentiert die Webseite letztendlich ein Produkt bzw. eine Marke und durch einen persönlichen Touch wird die Seite für den Klienten / Kunden greif- und vor allem lesbarer. Das gilt nicht nur für die Website sondern auch für die Social Media Kanäle wie Facebook und vor allem Instagram. Ich würde sagen es ist Teil des emotionalen Marketings.

Madeleine Dietrich (Traurednerin), Copyright: SARIPICTURE

Worauf sollte man bei der Suche eines Fotografen oder einer Fotografin denn achten, wenn man ein Babyshooting und Business-Shooting haben möchte?

Generell sollte man bei jedem Shooting, egal ob Hochzeiten, Business, Baby, Portrait usw. – also bei allen Shootings darauf achten, dass die gegenseitige Chemie stimmt. Das stellt man fest, wenn man vorher wenigstens telefoniert. Je wohler man sich mit der Person / Fotografen fühlt, desto besser und schöner werden die Fotos. Wenn einem der Fotograf unsympathisch ist – Finger weg und einen neuen suchen – vor allem bei Hochzeiten. Natürlich sind so Fotostudios in den Einkaufszentren günstig, aber auch wie eine Art Fließbandarbeit. Die haben keine Zeit auf die Leute einzugehen. Es ist schon nochmal ein ganz anderer Bildstil und hat eine ganz andere Qualität, wenn individuell auf den jeweiligen „Kunden“ und dessen Persönlichkeit eingegangen werden kann.

Speziell bei Babyshootings ist es schön, wenn man versucht, die Babys vor dem Shooting vorbereitend zu pflegen, wie Fingernägel schneiden etc. Milchschorf kann immer vorkommen, da muss ich dann nachkorrigieren – das geht aber dann schon. Und die Eltern sollten sich etwas zurecht machen, sodass sie sich wohlfühlen. Jedoch sollte die Jogginghose im Schrank bleiben. Schließlich ist ein Babyshooting und die daraus entstandenen Fotos als Erinnerungsstück gedacht. Man kann sich auch schon Gedanken machen mit welchen Geschenken (Kuscheltiere, Strampler, Kissen etc. ) das Baby fotografiert werden soll und es wäre gut, wenn die Wiege in der Nähe eines Fensters steht, wegen dem schönen Licht.

Beim Businesshooting kommt es immer auf die Art des Business an. Eine Yogatrainerin braucht eine ganz andere Location, als ein Steuerberater oder ein Mental Coach. Ein Schauspieler braucht Fotos, die zeigen, wie wandelbar seine Persönlichkeit sein kann. Daher stimme ich das immer persönlich und individuell mit den Personen ab – wie, wo und was fotografiert wird.

Auch das Outfit spielt eine große Rolle. Aber das Thema Outfit für die einzelnen „Business“ Sparten würde hier und jetzt den Rahmen sprengen :).

Für mich persönlich gibt es schlichtweg nur eine Devise – wichtig ist ein ausführliches Vorgespräch mit der Person. Nur so kann ich komplett auf die jeweilige Persönlichkeit eingehen und deren Wünsche, soweit es meiner Kamera und mir möglich ist, eingehen.

Caro Hetényi (Schauspielerin), Copyright: SARIPICTURE

Was macht Dich als Mensch aus? Was treibst Du so, wenn Du mal nicht fotografierst?

Ich bin eine sehr starke, offene und kreative Persönlichkeit, die ordentlicher sein könnte – bin daheim eine ganz schöne Chaotin :). Manchmal blödel ich einfach nur herum und bin ein Quatschkopf. Viele schätzen meine ehrliche Direktheit und die Fähigkeit andere Menschen zusammen zubringen – Networking macht mir wirklich Spaß und bereichert mich, sowie andere Menschen in meinem Umfeld.

Neben Fotografieren mache ich viel Sport, nämlich EisbachFit  (funktionelles High Intensity Training) am Eisbach, in der Nähe von der Eisbachwelle. Ich schätze das Training sehr, da es nicht nur ein sehr gutes (sehr anstrengendes) Training für Kraft und Ausdauer ist, sondern auch die enge Community. Ich liebe kleine Clubkonzerte von Indie Bands, gehe gerne in Bars und Kneipen auf ein oder mehrere Biere ;). Bin aber auch sehr gerne bei meinen Großeltern zum Entspannen in deren Wohnung im Olympiadorf. Da ich Single bin, macht mir das Kochen derzeit nicht so viel Spaß, daher gehe ich lieber  mit Freunden essen :).

Was wünschst Du Dir für die Zukunft? Gibt es Pläne, Ziele oder Wünsche?

Ich wünsche mir, dass ich weiterhin Menschen mit meiner Fotografie glücklich machen kann. Desweiteren möchte ich bis spätestens im August/September 2019 meine Website launchen. Vielleicht werde ich nächstes Jahr noch stärker meinen fotografischen Schwerpunkt in eine Richtung legen können.

Vielen Dank Dir Sarah! Und wer sich für die Fotografie von Sarah interessiert:

E-Mail:          info@saripicture.com
Instagram:    https://www.instagram.com/saripicture

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